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Gedanken zum Monat April: Mülltrennung

Posted by Jan Ischke on 1. Mai 2016 in Gedanken |

Weißt du… Ich habe es dir doch schon zig Mal erklärt:
Man kann nicht einfach alles in unseren Restmülleimer zusammenschmeißen, einen Deckel drauf machen und dann hoffen, dass sich das Problem von alleine löst.
Bei uns herrscht Mülltrennung!
Schau mal, das Papier hier, das du weggeworfen hast, ist nur auf einer Seite beschrieben und auch nur ganz wenig, das kann man doch noch wiederverwenden. Und wenn du dann wirklich mal Papier oder Pappe wegwirfst, kann man das noch zur Energiegewinnung oder Wiederverwendung aufbereiten. Mit diesem Verfahren sind schon Milliarden von Bäumen von der Abholzung verschont geblieben. Dadurch bleibt dann auch unsere Luft sauberer. Darum sammeln wir alles, was aus Papier oder Pappe besteht, hier in diesem Papierkorb.
Essensreste, also biologischer Abfall, wie dein gestriges Mittagessen, welches du gestern auch hier drin entsorgt hast, kommt in diesen kleineren Behälter. Der ist kleiner, damit er schneller voll wird und spätestens dann rausgebracht werden kann. Denn Essen fault schnell und stinkt dann.
Glasflaschen, oder andere Dinge aus Glas, die kein Pfand haben, sammeln wir hier in diesem Korb. Denn auch Glas kann man wiederverwenden. Das mit dem Pfand ist auch nochmal so eine Sache. Es gibt unterschiedliche Pfandzeichen, aber wenn du Glasbehälter hier hinstellst, dann schauen wir uns die nochmal genauer an. Wenn Pfandzeichen drauf sind, geben wir sie im Supermarkt ab.
Und dann gibt es noch den Gelben Sack oder die gelbe Tonne. ¬– Nein, da kommt nicht alles, was gelb ist, rein… Da kommt alles hinein mit einem grünen, nicht gelben, Punkt. – Ja, lach du nur! Klingt aber auch wirklich seltsam, denn der grüne Punkt sagt auch nichts über die Farbe oder die Form des Abfalls aus. Alles was… Moment… hier DIESES Zeichen hat, ja das ist der grüne Punkt… jedenfalls alles mit diesem Zeichen kann dann in dieser Tonne entsorgt werden.
Und erst, wenn du dich vergewissert hast, dass nichts in diese ganzen Müllbehälter passt, nimmst du den Restmülleimer.
Du willst wissen, wo wir das alles entsorgen? Naja… weißt du… also das ist so… du kennst doch diese ganzen bunten Tonnen an unserer Straßenecke oder? Die haben alle einen Sinn.
Unser Bioabfall wird in die braune Tonne geworfen. Von braunen Tonnen gibt es zwei unterschiedliche Modell: In dem einen Modell leben kleine Tiere, nicht größer als Regenwürmer, die diese Reste fressen und aus den Exkrementen entsteht dann Dünger für die Feldwirtschaft. Das Prinzip ist wie auf einem Komposthaufen. Im anderen Modell wird der Abfall an Schweine, Pferde und andere Nutztiere in der lokalen Umgebung verfüttert.
Der weiße Container, wo Buntglas oder Weißglas draufsteht, ist natürlich für unser Glas. Diese Container werden einmal in der Woche in großen Öfen geleert, dann werden die Glasscherben geschmolzen und aus dem Ergebnis werden zum Beispiel Fensterscheiben gemacht.
Die gelbe Tonne ist wie gesagt für den Abfall mit dem grünen Punkt. Da dieser Abfall sehr unterschiedlich ist, wird er in einer riesigen Fabrik von Menschen und Robotern besonders aufgeteilt, also unter anderem in Dosen, in Folien oder in TetraPacks. Diese werden dann dort gesäubert, aufbereitet und irgendwann kaufen wir sie dann mit neuem Inhalt wieder im Supermarkt.
In die blaue Tonne kommen unsere Zeitungen, Werbebroschüren und -prospekte sowie der ganze andere Rest von unserem Papierberg. Der wird dann in speziellen Heizkraftwerken kontrolliert abgebrannt. Diese Kraftwerke stellen mit der Wärme und den Gasen vom Verbrennen Strom und Energie für uns bereit.
Und als letztes die schwarze Resttonne. Hierein kommt alles, was du nicht in die anderen Tonnen werfen darfst. Diese sollte man so wenig wie möglich befüllen, da alles, was hier rein kommt, auf sogenannten Mülldeponien landet. Die wiederum irgendwann zu Müllbergen werden. Später kommt da etwas Erde darüber und dann wartet die Regierung, bis Gras über diese Müllberge gewachsen ist, damit sie sagen kann, wie schön alles funktioniert.
Du siehst, Mülltrennung ist wichtig, wichtig für uns alle, denn das Abholzen der Wälder, das Anwachsen von Müllbergen oder Angriffe von kleinen hungrigen Tierchen, die biologisch-organisches Menschenfleisch verlangen, will keiner!

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